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Aktuelle Neuigkeiten in der Kreishandwerkerschaft Zeulenroda

 
28.10.2016

Sehr gute Backwaren der Bäcker- u. Koditoreninnung Zeulenroda

Eigentlich hätte man gestern in Zeulenroda- Triebes nur der Nase nach gehen müssen. Denn der Duft von frisch Gebackenen, von Brötchen, Brot und Stollen, erfüllte nicht nur den Prüfungsraum, sondern verbreitete sich im gesamten Haus. Alle fünf Unternehmen, die in der Bäcker- und Konditoreninnung Zeulenroda Mitglied sind, trafen sich gestern hier. Es war Prüfungstag für die Meister ihres Handwerks. Zu ihnen gehören: Doreen Kroll aus Langenwetzendorf, Susan Grube aus Zeulenroda, Achim und Andrè Becher von der Landbäckerei Becher aus Arnsgrün, Birgit Heller von der Bäckerei Böhm aus Gefell sowie Thomas Grünert von der Bäckerei in Hohenleuben. Am Ende des Prüfungstages konnten sich alle Teilnehmer über ein Gold-Zertifikat für ihre Produkte freuen. Damit halten sie den Beweis in der Hand, dass ihre Brötchen, ihr Brot oder ihr Stollen eine sehr gute Qualität
haben. Das Gold-Zertifikat wird erst vergeben, wenn die Produkte in drei aufeinander folgenden Jahren die gleiche Qualität aufweisen. Michael Isensee hatte gestern jede Menge zutun. Er nahm alle 26 Kostproben der einzelnen Produkte gewissenhaft unter
Augenschein. Dabei prüfte er nicht nur den Duft sondern auch Geschmack, die Zutaten und natürlich auch das Aussehen. Diese Kriterien tragen nicht unerheblich zu einer guten Punktzahl bei. Insgesamt sechs Kriterien sind für die Bewertung ausschlaggebend wie auch die Konsistenz des Teiges. Isensee, der im Auftrag des Landesinnungsverbandes des Thüringer Bäckerhandwerks nun bereits das dritte Mal in Zeulenroda weilte, sieht aber in der Prüfung noch vielmehr, als nur die reine Bewertung. „Jeder ist Meister seines Handwerks und weiß was er kann. Die Prüfungen sind eigentlich nur dazu da, den Prüflingen zu bescheinigen, dass sie auf dem richtigen Weg sind“, so Isensee. Er sagt selbst, dass er in Zeulenrodaeigentlich nur immer wieder Streicheleinheiten vergibt. Damit
meint er die kleinen Tipps, die zur Verbesserung der Produkte beitragen und belegt es an einem Beispiel: „Im vergangenen Jahr gab es den Tipp es bei den Stollen mal mit gerösteten Mandeln zu versuchen. Das wurde dieses Jahr umgesetzt und ist köstlich. Es ist wie ein Feinschliff“. Dieser Prüfungstag würde aber auch dazu dienen, dass man kleine Fehler schnell beheben kann, so Isensee. Das klappt in der Zeulenrodaer Innung besonders gut, dass die Handwerksmeister sich nicht als Konkurrentensehen, sondern vielmehr pflegen sie einen intensiven Austausch. „Uns geht es um eine gute Qualität“, sagt Birgit Heller. Achim Becher hofft gerade durch die gute Qualität der Innungsbetriebe sich gegenüber den Mitbewerbern abheben zu können. Prüfungstag hat große Bedeutung
So wird der eine- oder andere kleine Fehler untereinander besprochen, um am Ende mit der besten Qualität oder dem besten Geschmack punkten zu können. Nur soviel sei gewiss: alle zehn zur Prüfung vorgelegten Brotkostproben erhielten das Prädikat sehr gut ebenso wie sechs von den insgesamt acht vorlegten Brötchen und auch sechs von den acht Stollen bekamen die Höchstpunktzahl. „Doch selbst wenn ein Produkt das Prädikat gut erhält, dann bedeutet das eine Punktzahl zwischen 93 und 99“, gibt Michael Isensee zu bedenken und ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden. „Die Meisterbäcker brauchen sich in Zeulenroda wahrlich nicht verstecken. Es ist eine gute Innung“, beton der Landesbeauftragte, der einmal im Jahr aus Weinheim kommt, um bei vielen Innungen eine Prüfung der Bachwaren vorzunehmen. Er gehört zum anerkannten und im gesamten Bundesgebiet wirkenden Institut für die Qualitätssicherung von Backwaren. Susan Grube aus Zeulenroda sieht im Prüfungstag mehr eine Ideenschmiede. Wir tauschen uns aus, einer gibt dem anderen mal einen Tipp oder trägt mit seinen eigenen Ideen bei. Besonders
wichtig ist auch, dass wir uns alle gut verstehen“. Für die Mitglieder der Bäckerund Konditoreninnung Zeulenroda ist die Prüfung zwar freiwillig, doch sehen es die Prüflinge als eine Selbstkontrolle an sich den strengen Augen des Prüfers stellen. „Das trägt dazu
bei, dass wir unsere Produkte stets weiter verbessern und perfektionieren können“, sagt Bäckermeister Achim Becher, der seinen Sohn Andrè mitgebracht
hatte.

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